Ein Anruf ihres Hausarztes schickte Alexandra Abbrederis Simpson auf eine ungeplante Reise. Ratlosigkeit, Ungewissheit, Verzweiflung, Desorientierung, Ohnmacht und sich in die Hände andere fallen lassen, waren Situationen dieser Erfahrung. 

Alexandra Abbrederis Simpson im Gespräch

Die Person

Ende Oktober 2019 bekam Alexandra einen Anruf ihres Arztes mit der Diagnose des kompletten Nierenversagens und der Aufforderung sofort ins Krankenhaus zu gehen. Sie hatte im Vorfeld ein Blutbild erstellen lassen, da sie sich seit einigen Tagen nicht gut fühlte.

Im Schockmoment ließ sie sich von ihrem Bruder in das Krankenhaus Feldkirch fahren. „In einem derartigen Schockmoment nimmt man eine solche Situation nicht wirklich wahr. Das braucht ein wenig, bis das im System angekommen ist.“

Man fand ein Lymphom auf einer der Nieren. Zu der ernsten Nachricht kamen anfangs ratlose Ärzte. „Wenn die Nieren versagen, dann kann dein Körper Giftstoffe nicht mehr ausleiten, was zum Tod  durch Vergiften führt, wenn man nichts tut.“ 

Alexandra hatte in der Zeit vor der Diagnose viel im Außen (beruflich) zu tun, weshalb sie Symptome nicht wirklich zuordnen konnte.

Der Tanz zwischen Angst, Verzweiflung, Ungewissheit, Ruhe und Erleichterung wurde in völligem Chaos geführt: Einen Monat verbrachte sie im Spital, da die Suche der Ärzte Zeit in Anspruch nahm. 

Motivation und Zuversicht bekam Alexandra durch wunderbare Menschen, die einfach für sie da waren. „Das Verbundensein mit anderen war extrem hilfreich und heilsam! Das hat mich durch diese so schwierige Situation getragen!“

[Wir dürfen uns erlauben, uns vertrauensvoll in die unterstützenden Hände unserer Mitmenschen fallen zu lassen.]

Alexandra Abbrederis Simpson

Kontaktdaten

Alexandra Abbrederis Simpson,
Unternehmensberaterin, Vortragende und Autorin

Vorarlberg, Österreich

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moritz